Buchkritik: “Kauf eines gebrauchten Hauses”, Verbraucherzentrale NRW

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bietet seit einigen Jahren das Buch “Kauf eines gebrauchten Hauses: Besichtigung, Auswahl, Kaufvertrag – mit vielen Checklisten” in immer wieder neuen Auflagen an.

Die 2013er-Auflage haben wir uns beschafft und durchgearbeitet, mittlerweile ist die 2014er-Ausgabe erhältlich. Ich habe sie oben verlinkt.

Inhaltsverzeichnis

Auf rund 230 Seiten behandelt das Buch die folgenden Grundthemen

  • Die Haussuche
  • Baujahre und ihre charakteristischen Merkmale
  • Gesetzliche Bestimmungen zu Emission und Energiebedarf
  • Die Besichtigung des Hauses
  • Einschätzung des Sanierungs- und Modernisierungsbedarfs
  • Hilfen für die Beurteilung des Kaufpreises
  • Kaufvertrag und Risikoabsicherung
  • Notartermin und Hausübergabe

Das Inhaltsverzeichnis kann man auch hier (Link zu einem PDF) einsehen.
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Schufa-Einträge prüfen, Schulden analysieren – auch wenn es weh tut

Dieser Teil der Analyse des Status Quo kann sicherlich ein sehr unangenehmer werden. Aber es sollte unbestritten sein, dass eine klare Auflistung von Schulden eine absolute Grundlage jedes weiteren Vorgehens ist.

Wir hatten keinerlei Erfahrung mit der Schufa, der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Man hat mal davon gehört, aber was da genau gespeichert wird oder eben auch nicht war uns unbekannt.

Im Vorfeld können wir sagen, dass es für uns eine hilfreiche Erfahrung war und es gab tatsächlich ein bisschen was zu tun. Glücklicherweise aber nichts, was man nicht innerhalb kürzester Zeit und mit einigen Briefen hätte klären können. Konkret: wir haben – Stand heute – keine Schulden! Yeah! :)

Aber in Zeiten, wo man fast jedes gekaufte Produkt, egal ob Ecksofa oder das “Gratis-Smartphone” beim Mobilfunkvertrag irgendwie “finanzieren” kann, ist dieser Schritt unserer Ansicht nach insofern wichtig, als dass man sich klar machen muss, welche Forderungen noch gegen einen bestehen. Das hat nämlich klare Auswirkungen auf die eigene Kreditwürdigkeit und wird spätestens beim Gespräch bei der Bank auf einen zukommen.

Aus dem Grund habe ich mich entschieden diesen Artikel trotzdem ausführlicher zu machen, als er für uns eigentlich hätte sein müssen. Weiterlesen

Analyse: Vergleich von Einnahmen und Ausgaben

Im Rahmen der Beantwortung der Frage, ob wir uns ein Haus überhaupt leisten können, geht es nun an die Bearbeitung der ersten Aufgabe, den detaillierten Vergleich von Einnahmen und Ausgaben.

Der Status Quo: Einnahmen vs. Ausgaben

Ganz wichtig ist, dass man sich relativ früh detailliert aufschreibt, wie viel Geld man aktuell zur Verfügung hat und was man davon aktuell ausgibt. Ich denke, dass das sogar der erste wirklich wichtige Schritt ist. Ist man nicht gewillt diese Aufgabe konsequent und im Detail zu erledigen, sollte man sich stark überlegen, ob ein solch großes Investment überhaupt realistisch ist.

Hat man diese Aufstellung gemacht, kommt schließlich entweder ein Überschuss oder ein Minus heraus.

Egal, ob jetzt ein positives oder negatives Ergebnis herauskommt,  beide Fälle müssen danach noch im Detail analysiert werden.

  • Warum habe ich denn so viel Geld übrig?
  • Wieso fehlen mir am Ende des Monats 50 Euro? Ist die Miete eventuell viel zu hoch? Sind die Versicherungen zu teuer? Geh ich einfach zu häufig shoppen (ein Onlinekauf ist ja schnell passiert!)? …

Ich habe unsere Einnahmen und Ausgaben der letzten drei Monate für die Aufstellung herangezogen, um einen Mittelwert zu bestimmen. Nutzt man eine Bankingsoftware kann man das ja auch relativ simpel durch diverse Kostenstellen auch längerfristig analysieren. Ich habe das leider nie gemacht, obwohl mein Vater mir das 100mal nahegelegt hat.

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Können wir uns ein Haus leisten? Analyse und Entscheidungsfindung

Ob wir uns ein Haus leisten können? Tja, das ist die zentrale Frage, die wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantworten können.

Natürlich kann man sich viel zusammenträumen. Ein Haus, bestenfalls nahe der Arbeitsstelle, mit guter Infrastruktur, bestenfalls energieeffizient, mit Garten, Sonnenterrasse, Garage, Fußbodenheizung und allem Pipapo.

Tja, die Realität sieht da insofern anders aus, dass alles, was man haben möchte, auch irgendwie bezahlt werden muss. Und umso besser eine Immobilie zu einem passt, desto teurer wird sie am Ende auch sein. Und da die Anschaffung einer Immobilie ja nun wirklich zu den größten materiellen Entscheidungen zählt, die man als 0815-Bürger treffen kann, ist da im Vorfeld auf jeden Fall eine realistische Auswertung des finanziellen Rahmens aufzustellen.

Ich werde natürlich nicht konkret über unsere Finanzsituation sprechen ;-) , aber ich werde versuchen die Schritte durchzugehen, die wir gegangen sind bzw. gehen müssen, um zu verstehen, was wir finanziell zu leisten im Stande sind.

Wir sind aktuell in dieser Analysephase und versuchen herauszufinden, wie es weitergehen kann. Die folgende Liste wird mit der Zeit mit Links zu den entsprechenden Artikeln ausgestattet, die sich mit den Aufgaben befassen, die wir gerade abarbeiten. Es geht nicht von heute auf morgen, aber es ist ja auch eher Detailtiefe und Korrektheit, als Schnelligkeit gefragt. Weiterlesen

Der Traum von den eigenen vier Wänden und allem, was dazu gehört

Oha, ein Traumhaus-Blog :-) .. yeah, so sieht das aus. Wir sind eine dreiköpfige Familie, die derzeit in einer super Wohnung in der südlichen Vorstadt der tollen Rhein-Mosel-Stadt Koblenz wohnt.

Und auch, wenn wir mit unserer Wohnung im Prinzip sehr zufrieden sind, gehen wir mit ihr doch Kompromisse ein, die wir auf lange Sicht nicht eingehen wollen.

Ganz konkret existieren folgende Nachteile:

  • Es gibt keinen Garten.
  • Es gibt keine Terrasse.
  • Es gibt keinen Balkon.

Und das ist einfach nur doof.

Wir haben schon immer etwas durch die Gegend gesucht, immobilienscout24 ist ja auch irgendwie allgegenwärtig, und seit ein paar Wochen denken wir etwas intensiver darüber nach, ob wir uns nicht wirklich mal auf die Suche nach einem Eigenheim machen sollen.

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